Leistungsspange 2012


Nur gemeinsam geht´s zum Abzeichen

14 Mannschaften der regionalen Jugendfeuerwehren haben am Samstag im Neuen Stadion die Leistungsspange, die höchste Auszeichnung für Jugendfeuerwehrler, absolviert. Parallel dazu konnten sich die Aktiven der 36 angetretenen Mannschaften der Freiwilligen Feuerwehren auf dem Parkplatz des Hans-Multscher-Gymnasiums das Bronze-, Silber- und Goldabzeichen erkämpfen.

In fünf Disziplinen bewährten sich die 14 Jugendteams zu je neun Personen bei der Leistungsspange gemeinsam in Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft sowie technisches und allgemeines Wissen. Besonders wichtig waren dabei der Teamgeist und die Kameradschaft, denn nur die gemeinsam erbrachte Leistung zählte. Bei strömenden Regen galt es für die 15- bis 18-Jährigen, einen 1500-Meter-Staffellauf unter vier Minuten und zehn Sekunden zu schaffen. Beim Kugelstoßen mussten die Mannschaften mindestens die 55-Meter-Marke erreichen. Sonst drohte das frühzeitige Ende. Innerhalb von 75 Sekunden einen Schlauch ohne Verdrehung auszurollen und einen Löschangriff aufzubauen waren die grundlegenden Disziplinen für die Jugend.

Aber neben der Praxis wurde auch Wert auf die Allgemeinbildung der Jugendfeuerwehrler gelegt. „Wir wollen die Jugendlichen anregen, über ihren eigenen Tellerrand hinauszuschauen“, erklärt Jugendwart Christian Herter. „Wir bewerten auch den Gesamteindruck der Mannschaft, das Benehmen und ihr Auftreten. Daher läuft es hier so ruhig ab. Wäre dies nicht der Fall, käme es zu einem Punktabzug.“ Mehrere Wochen trainieren die Jugendlichen gezielt mit ihren Betreuern für die Leistungsspange. Denn es locken zwei Jahre Dienstanrechnung als Aktive bei der Freiwilligen Feuerwehr. Während des Leistungstests sind die Betreuer zwar vor Ort, allerdings sind die Schützlinge auf sich allein gestellt. Eingreifen oder Hilfestellungen geben ist für den Betreuer nicht möglich.


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